ILI

Blauweißes Fahnenmeer in München
München feiert die Staatsgründung Israels
„I like Israel“ – unter diesem Motto feierten
rund 800 Menschen auf dem Münchner Marienplatz den 57.
Geburtstag des jungen Staates Israel. Die unter der Schirmherrschaft
des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude unter
starker Medienpräsenz stattfindende Veranstaltung sorgte
schon am frühen Nachmittag für eine gute Stimmung
mit jüdischer Küche, israelischen Liedern eines
extra aus Israel gekommenen Trios und – perfekt zu
diesem deutsch-israelischen Freundschaftstag - mit einem
schönen weiß-blauen Münchner Himmel.
In seiner Eingangsrede wies Andreas Wittenzellner aus Traunstein
darauf hin, dass diese Veranstaltung genau dort durchgeführt
werde, wo sie hingehöre – in die Mitte der bayerischen
Hauptstadt. „Solidarität für Israel gehört
nicht in die Hinterhöfe unserer Städte – nein
diese Herzenseinstellung muß man nicht verstecken“ und
verwies auf die Situation, dass Israel im Nahen Osten seit über
50 Jahren die einzige Demokratie sei. Der Vizepräsident
der Israelitischen Kultusgemeinde Jehoshua Chmiel verwies
in seiner Ansprache darauf, dass dieser Tag kein Tag sei,
an dem man große Probleme und ungelöste Fragen über
die Situation im Nahen Osten diskutieren müsse. „Heute
feiern wir Geburtstag des jungen Staates“. Gleichzeitig
verwies er darauf, dass entscheidend sei, über alle
Grenzen der Religion und Herkunft alle friedenssuchende Gruppen
und Staaten in einen echten Friedensprozess im Nahen Osten
einzubinden. Die Grußworte des Schirmherren verlesend
verwies der Münchner Stadtrat und Vorstand der Israelitischen
Kultusgemeinde Marian Offman darauf hin, dass München
neben einer traurigen Vergangenheit im Umgang mit Bürgern
Müchens mit jüdischem Glauben eine aktive Beziehung
zu Israel pflege und nannte exemplarisch dafür das „Münchner
Haus“ in Tel Aviv. Der Präsident der Zionistischen
Organisation Deutschlands Dr. Robert Guttmann verwies in
seiner Ansprache auf die Wichtigkeit und Notwendigkeit diese
gelebte Israel-Solidarität aktiv nach Außen zu
tragen und warb für eine ehrliche Unterstützung
Israels. Nach einer kurzen gelungen farbenprächtigen
Tanzeinlage gaben 10 Teilnehmer der Veranstaltung noch ihre „I
like Israel“ Statements ab; Jugendliche, die sich in
den Disco’s der Metropole Tel Aviv vergnügten
kamen genauso zu Wort wie Menschen die – ganz im Multi-Kulti-Stil – klarmachten
dass es kaum ein Land gäbe, das eine solche Vielfalt
an unterschiedlichen Meinungen, Überzeugungen und Lebensstil
stehen lassen und tolerieren würde wie Israel. Die „I
like Israel“ Überzeugung kam auch durch überzeugte
Christen zum Ausdruck, die die christliche Zuhörerschaft
daran erinnerten, dass auch ihr Glaube seine Wurzeln im Jüdischen
habe. „Jesus war Jude“ so ein engagierter Israelfreund.
Pünktlich um 18.00 H wurden dann nach dem gemeinsamen „Happy
birthday“ Song von Steve Wonder –zeitgleich mit
anderen europäischen Veranstaltungsorten – Hunderte
von kleinen „I like Israel“-Ballons in den blau-weißen
Münchner Himmel geschickt, der an dem Tag ein Stück
besonderer blau-weißer Verbundenheit mit Israel zeigte.
Nachdem die Veranstaltung von der sehr kompetent moderierenden
Schauspielerin Olivera Ljubinkovic beendet wurde freute sich
der „Think Tank“ des Israel Tages Leo Sucharewicz
schon auf die eintreffenden Zahlen und Berichte aus den anderen
knapp 30 Veranstaltungsorten. „Soeben wurden 2.000
Teilnehmer in Berlin gemeldet; der heutige Tag macht Mut
auch im nächsten Jahr „I like Israel“ in
viele Städte zu tragen.“ Vorerst werden aber die
gesammelten ermutigenden Statements vieler Teilnehmer - auf
großen Papierrollen beschrieben – aus allen teilnehmenden
Städten des Israeltages 2005 gesammelt und dorthin geschickt,
wo diese Solidaritätsbekundungen einen dankbaren Abnehmer
finden werden: Israel.
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